Luftwaffe trainiert mit der Armee de l’Air et de l’Espace in Frankreich
Bern, 10.08.2026 — Vom 10. bis 14. August 2026 absolvieren Angehörige der Schweizer Luftwaffe auf dem französischen Luftwaffenstützpunkt Luxeuil das gemeinsame Training «PALUX». Die Übung dient dem gezielten Erfahrungsaustausch, der Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und der Förderung der Interoperabilität zwischen den Luftstreitkräften der Schweiz und Frankreichs.
Mit fünf Kampfflugzeugen des Typs F/A-18 trainieren Schweizer Piloten gemeinsam mit ihren französischen Kolleginnen und Kollegen anspruchsvolle Szenarien der Luftverteidigung. Der Schwerpunkt liegt auf der taktischen Ausbildung und dem Vergleich von Verfahren unter realitätsnahen Bedingungen. Das Training findet auf dem Luftwaffenstützpunkt Luxeuil in der Region Haute-Saône statt, der Heimat des 2. Jagdgeschwaders der französischen Luftwaffe.
Grundlage der Übung ist das bestehende bilaterale Ausbildungsabkommen zwischen der Schweiz und Frankreich. Die langjährige Zusammenarbeit ermöglicht beiden Luftstreitkräften, ihre Einsatzverfahren gemeinsam weiterzuentwickeln, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit im militärischen Alltag zu vertiefen.
Internationale Zusammenarbeit stärkt die Verteidigungsfähigkeit
Die Schweizer Luftwaffe kann komplexe Luftkampfszenarien im Inland aufgrund geografischer, luftraumtechnischer und operationeller Rahmenbedingungen nur eingeschränkt trainieren. Internationale Ausbildungskooperationen schaffen die Voraussetzungen, um diese Einschränkungen gezielt auszugleichen und die Einsatzbereitschaft unter realitätsnahen Bedingungen weiterzuentwickeln.
Der Bundesrat hat 2024 beschlossen, die internationale militärische Zusammenarbeit gezielt zu intensivieren. Ziel ist es, von den Erfahrungen, Verfahren und Standards internationaler Partner zu profitieren und die Verteidigungsfähigkeit der Schweizer Armee nachhaltig zu stärken. Übungen wie «PALUX» leisten hierzu einen wichtigen Beitrag, indem sie den Erfahrungsaustausch fördern und die Interoperabilität mit Partnerstreitkräften weiter ausbauen.