Leichte Zunahme der Beschäftigung im 1. Quartal 2026
Neuchâtel, 28.05.2026 — Im 1. Quartal 2026 ist die Gesamtbeschäftigung (ohne Landwirtschaft) in der Schweiz im Jahresvergleich um 0,5% (saisonbereinigt zum Vorquartal +0,4%) gestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 5,0% mehr offene Stellen als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben gegenüber dem Vorquartal abgenommen und die Beschäftigungsaussichten sind positiv. Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Die Unternehmen in der Schweiz wiesen im 1. Quartal 2026 5,537 Millionen Beschäftigte aus. Dies entspricht einer Zunahme von 26 100 Stellen (+0,5%) innert Jahresfrist. Der Frauenanteil lag bei 46,8%. Ende 1. Quartal 2026 arbeiteten 2,301 Millionen Beschäftigte Teilzeit (Frauenanteil 69,3%). Auf Vollzeitstellen gerechnet, erreichte das Beschäftigungsvolumen 4,323 Millionen Stellen (Frauenanteil 40,8%). Das sind 13 900 Vollzeitäquivalente mehr als vor einem Jahr (+0,3%).
Die Beschäftigung im zweiten Sektor (Industrie und Baugewerbe) hat im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1100 Stellen (+0,1%) auf 1,129 Millionen Beschäftigte zugenommen. Der dritte Sektor (Dienstleistungen) wies in der gleichen Zeitspanne 25 000 Stellen (+0,6%) mehr aus und erreichte ein Volumen von 4,409 Millionen Beschäftigten.
Kurzfristige Entwicklung positiv
Im Vergleich zum Vorquartal wuchs der Personalbestand in den Unternehmen im 1. Quartal 2026 saisonbereinigt um 20 700 Stellen (+0,4%) an. Damit hat der Beschäftigungsstand innerhalb eines Quartals im zweiten Sektor um 1000 Stellen zugenommen (+0,1%), im dritten Sektor um 20 000 Stellen (+0,5%).
Zahl der offenen Stellen nimmt zu
Die Unternehmen meldeten im 1. Quartal 2026 insgesamt 98 200 offene Stellen. Im Vergleich zu vor einem Jahr ist dies ein Plus von 4700 Stellen (+5,0%). Sowohl im zweiten Sektor (+6,8%) wie auch im dritten Sektor (+4,5%) wurden mehr offene Stellen gezählt. Gemessen an allen Stellen entsprach die Quote im Total 1,7%, im zweiten Sektor 1,9% und im dritten Sektor 1,7%.
Weniger Schwierigkeiten Fachpersonen zu finden
Gewichtet nach der Anzahl der Beschäftigten, meldeten im 1. Quartal 2026 34,3% der Unternehmen Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften. Dies ist ein Rückgang von 2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal. Sowohl für den zweiten als auch für den dritten Sektor hat sich dabei die Lage entspannt (–0,5 bzw. –2,4 Prozentpunkte).
Optimistische Beschäftigungsaussichten
Der Anteil der Unternehmen, die kurzfristig eine Erhöhung der Belegschaft planen, lag im 1. Quartal 2026 bei 11,0% (10,1% im Vorquartal) der Gesamtbeschäftigung, und jener, die einen Abbau beabsichtigen, bei 4,8% (5,2% im Vorquartal). Der Indikator der Beschäftigungsaussichten ist gegenüber dem Vorquartal gestiegen (1,03; +0,8%).
Diese Medienmitteilung und weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des BFS.