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MedienmitteilungVeröffentlicht am 21. Januar 2026

Das BACS und der SIA rücken Cybersicherheit an der Swissbau 2026 in den Fokus

Bern, 21.01.2026 — An der Messe für Bau- und Immobilienwirtschaft Swissbau 2026 in Basel vom 20. bis 23. Januar 2026 setzen das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) einen Schwerpunkt auf Cyberrisiken in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Bei verschiedenen Veranstaltungen werden die zunehmende Bedrohungslage durch Cyberangriffe aufgezeigt und den Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen für die Cybersicherheit entlang der Lieferkette abgegeben.

Cybersicherheit ist auch in der Baubranche nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische und partnerschaftliche Aufgabe. Die Cyberresilienz beginnt dort, wo Risiken offen angesprochen, Zuständigkeiten geklärt und Schutzmassnahmen konsequent umgesetzt werden. Daher richten das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) im Rahmen der Fachmesse Swissbau 2026 gemeinsam an verschiedenen Veranstaltungen den Fokus auf die Cybersicherheit in der Bau- und Immobilienwirtschaft.

Cybersicherheit zum Anfassen

Wie relevant die Lieferkette als Angriffspunkt ist, diskutieren Florian Schütz, Direktor des BACS, Christoph Starck, Geschäftsführer des SIA, und Andreas Albrecht, Standortleiter Zürich der Firma Uniola AG. Die Gesprächsrunde thematisiert, wie Cyberkriminelle das Vertrauen zwischen Planung, Ausführung, Materiallieferung und Betrieb ausnutzen, um Cyberangriffe auszuüben. Florian Schütz erläutert dabei, worauf bei der Auswahl von Lieferanten und Partnern mit Blick auf Cyberrisiken zu achten ist.

Ausserdem können die Besucherinnen und Besucher in verschiedenen Workshops die Abwehr von Cyberangriffen spielerisch und praxisnah erleben. Im vom SIA und dem BACS gemeinsam entwickelten Cybersicherheits-Rollenspiel, das reale Szenarien aus der Bauwirtschaft aufgreift, können Situationen und Entscheidungsprozesse bei Cyberangriffen geübt werden.

Vorbereitung auf Cyberangriffe dank Notfallkonzept

Die Cybersicherheit bei smarten Gebäuden wird an einem Themenanlass beleuchtet. Dabei wird deutlich, dass vernetzte Gebäudetechnik zwar Effizienz und Komfort schafft, zugleich aber auch neue Sicherheitsanforderungen mit sich bringt. Gemeinsam zeigen das BACS und der SIA auf, wie Prävention, Sensibilisierung und Notfallplanung zusammenspielen müssen, damit die Gebäudetechnik im Ernstfall nicht zum Einfallstor wird oder ihren Betriebszweck nicht mehr erfüllen kann. Zusätzliche Akzente liegen auf dem Notfallkonzept, das Unternehmen dabei unterstützen soll, sich strukturiert auf Cybervorfälle vorzubereiten, sowie auf der Umsetzung von «Secure by Design» in der Software-Entwicklung. Thematisiert wird zudem, welche Fragen Bauherrschaften stellen sollten, um Verantwortlichkeiten in der Lieferkette klar zu regeln.