Rüstungschef führt bilaterale Gespräche mit dänischem Amtskollegen in Kopenhagen
Bern, 16.01.2026 — Der Rüstungschef, Urs Loher, trifft sich vom 15. bis 16. Januar 2026 mit dem dänischen Rüstungsdirektor, Lieutnant-General Kim J. Jørgensen, für bilaterale Gespräche in Kopenhagen, Dänemark. Im Zentrum steht der Austausch zu aktuellen sicherheits- und rüstungspolitischen Themen sowie Kooperationsmöglichkeiten im Rüstungsbereich. Zudem findet die Unterzeichnung der bilateralen Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung von amtlichen Güteprüfungen zwischen der Schweiz und Dänemark statt.
Vom 15. bis 16. Januar 2026 findet das bilaterale Rüstungstreffen der Schweiz mit Dänemark statt. Der Rüstungschef, Urs Loher, tauscht sich dabei mit seinem dänischen Amtskollegen, Lieutnant-General Kim J. Jørgensen, über nationale und internationale Themen im Rüstungsbereich aus.
Die Fachgespräche umfassen aktuelle rüstungspolitische Themen, wie die nationalen sicherheits- und rüstungspolitischen Entwicklungen in der Schweiz und Dänemark, die europäische Rüstungszusammenarbeit und aktuelle sowie zukünftige Rüstungsbeschaffungen. Konkret werden Themen rund um Beschaffungen im Bereich der bodengestützten Luftverteidigung und nationale Bestrebungen im Drohnenbereich besprochen.
Zudem unterzeichnen die Rüstungsdirektoren die bilaterale Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung von amtlichen Güteprüfungen («Government Quality Assurance, GQA»). Diese bietet beiden Ländern die Möglichkeit, füreinander amtliche Güteprüfungen bzw. technische Qualitätsprüfungen bei laufenden Rüstungsbeschaffungen durchzuführen. Güteprüfungen sind ein wesentlicher Bestandteil von Rüstungsbeschaffungen. Indem sie von der Rüstungsbeschaffungsbehörde im Lieferland durchgeführt werden, können Synergien genutzt werden, insbesondere wenn dieselben Systeme vom Hersteller beschafft werden.