Kommunikationskanäle zur Sirenenfernsteuerung grösstenteils wieder hergestellt – Ursache bekannt
Bern, 02.07.2026 — Die Störung der Geräte zur Sirenenfernsteuerung ist grösstenteils behoben. Die Kommunikationskanäle zwischen den Sirenenfernsteuerungsgeräten und den zentralen Komponenten des Systems wurden bei über 90% der rund 5’000 stationären Sirenen wieder hergestellt. Die Ursache für den Ausfall war ein Update einer Kommunikationssoftware. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) wertet die Störung mit den Lieferanten und den Kantonen aus und arbeitet an einer Lösung. Die Information, Warnung und Alarmierung der Bevölkerung ist trotz der Störung kontinuierlich gewährleistet worden: Die Sirenen konnten vor Ort ausgelöst werden.
Das Update einer Software im Kommunikationsbereich hatte ab Freitagnachmittag dazu geführt, dass ein Anmeldungsprozess der Fernsteuerungsgeräte bei den zentralen Komponenten nicht mehr durchgeführt werden konnte. Die Fernsteuerungsgeräte verloren dadurch ihre Verbindung zu den zentralen Komponenten.
Kommunikation wieder hergestellt
Die Kommunikation zwischen den Fernsteuerungsgeräten und den zentralen Systemkomponenten konnte ab Montag schrittweise wieder normalisiert werden. Der Anmeldeprozess funktioniert durch die Rücknahme des Updates wieder störungsfrei. Das System wird weiterhin eng überwacht. In den kommenden Tagen wird an einzelnen Fernsteuerungsgeräten zusätzlich gearbeitet, bei denen die Störung noch nicht behoben werden konnte.
Das BABS steht in engem Austausch mit den Lieferanten, um die Störung detailliert auszuwerten und Massnahmen zu identifizieren, um ähnliche Fehler zu verhindern und die Fehlerbehebung zu optimieren. Die Kantone als primäre Nutzer der Sirenen werden seit Samstag kontinuierlich über die Störung und ihre Behebung informiert.
Die Störung, die bei einzelnen Fernsteuergeräten ab Freitagnachmittag aufgetreten war und am Sonntag alle Geräte zur Sirenenfernsteuerung betraf, hatte dazu geführt, dass die Sirenen nicht mehr aus den Einsatzzentralen der Kantonspolizeien ausgelöst werden konnten. Eine Auslösung vor Ort war weiterhin möglich. Auch die Alertswiss-App und -Website, verbreitungspflichtige Radiomeldungen sowie die rund 2’200 mobilen Sirenen standen für die Information, Warnung und Alarmierung der Bevölkerung uneingeschränkt zur Verfügung.