Produzenten- und Importpreisindex steigt im August um 0,7%
Neuchâtel, 14.09.2026 — Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im August 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,7% und erreichte den Stand von 100,4 Punkten (Dezember 2025 = 100). Steigende Preise zeigten insbesondere Mineralölprodukte, chemische Produkte sowie Erdöl und Erdgas. Im Vergleich zum August 2025 sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 0,7%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Für den Anstieg des Produzentenpreisindexes gegenüber dem Vormonat waren vor allem die höheren Preise für Mineralölprodukte und pharmazeutische Spezialitäten verantwortlich. Steigende Preise zeigten auch Schlachtschweine, Schweinefleisch, Rohmilch, Gummi- und Kunststoffprodukte wie auch Kunststoffe in Primärformen. Billiger wurden dagegen pharmazeutische Grundstoffe, sonstige chemische Produkte und Elektrizität (für Grossverbraucher).
Höhere Preise gegenüber dem Juli 2026 wurden im Importpreisindex insbesondere für Mineralölprodukte, organische Produkte der chemischen Industrie sowie Erdöl und Erdgas registriert. Preisanstiege zeigten auch Kunststoffe in Primärformen, Gemüse, Melonen und Kartoffeln, Gummi- und Kunststoffprodukte, anorganische Produkte der chemischen Industrie, sonstige chemische Produkte, Papier und Papierprodukte und Rohkaffee. Sinkende Preise wurden demgegenüber für Computer beobachtet.
Diese Medienmitteilung und weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des BFS.