Produzenten- und Importpreisindex mit durchschnittlicher Jahresteuerung von –1,0% im Jahr 2025
Neuchâtel, 20.01.2026 — Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Dezember 2025 gegenüber dem Vormonat um 0,2% und erreichte den Stand von 104,3 Punkten (Dezember 2020 = 100). Im Vergleich zum Dezember 2024 sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,8%. 2025 belief sich die durchschnittliche Jahresteuerung auf –1,0%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Sinkende Preise gegenüber dem Vormonat wurden im Produzentenpreisindex vor allem für Mineralölprodukte und Milchprodukte registriert. Für den Rückgang des Importpreisindexes gegenüber dem November 2025 waren insbesondere pharmazeutische Spezialitäten sowie Erdöl und Erdgas verantwortlich. Tiefere Preise zeigten auch Mineralölprodukte, Automobile und Automobilteile und Computer. Teurer wurden dagegen Metalle und Metallhalbzeug sowie Gemüse, Melonen und Kartoffeln.
Die durchschnittliche Jahresteuerung 2025 entspricht der Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel 2025 und dem Jahresmittel 2024. Das Jahresmittel berechnet sich als arithmetischer Durchschnittswert der zwölf Monatsindizes des Kalenderjahres. 2025 betrug die durchschnittliche Jahresteuerung –1,0%. Dieser Rückgang ist insbesondere auf tiefere Preise für pharmazeutische Produkte zurückzuführen. Billiger wurden auch Mineralölprodukte sowie Elektrizität und Gas. Demgegenüber sind die Preise für Nahrungsmittel gestiegen. Während die Preise der inländischen Produzenten um 0,4% gesunken sind, gingen die Importpreise um 2,2% zurück. Im Jahr 2024 hatte die durchschnittliche Jahresteuerung –1,7% betragen, im Jahr 2023 +0,2%.
Diese Medienmitteilung und weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des BFS.