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Importeure neuer Fahrzeuge senken CO2-Emissionen deutlich
Der Schweizer Fahrzeugmarkt mit Fahrzeugen, die den CO2-Emissionsvorschriften unterstehen, zeigte im Jahr 2025 eine differenzierte Entwicklung. Während die Neuzulassungen von Personenwagen (PW) leicht unter dem Vorjahresniveau lagen, verzeichneten die Zulassungen für Lieferwagen und leichte Nutzfahrzeuge (LNF) einen moderaten Zuwachs. Gleichzeitig sind die CO2-Emissionen in beiden Fahrzeugkategorien deutlich gesunken, wobei die CO2-Zielwerte nicht erreicht wurden. Bei den PW lagen die durchschnittlichen CO2‑Emissionen bei 101,6 g/km und damit rund 11 Prozent tiefer als im Vorjahr. Auch bei den LNF sind die durchschnittlichen CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr um rund 9 Prozent gesunken, von 192,4 auf 174,9 Gramm CO2/km. Der Rückgang ist auf die Zunahme von Elektrofahrzeugen in der Neuwagenflotte zurückzuführen.
Ukraine Recovery Conference 2026: Schweiz bekräftigt Engagement für Wiederaufbau
Die Schweiz wird an der Ukraine Recovery Conference (URC) vom 25. bis 26. Juni 2026 in Danzig (Gdańsk) mit einer Delegation vertreten sein, die vom Delegierten des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber, geleitet wird. Die auf Initiative der Schweiz 2022 in Lugano lancierte Konferenz hat sich zum zentralen internationalen Forum für den Wiederaufbau der Ukraine entwickelt. Im Fokus der diesjährigen Ausgabe stehen die wirtschaftliche Erholung des Landes, die Unterstützung kritischer Infrastruktur, die Stärkung der Sicherheitskapazitäten sowie die Förderung von Reformen und Korruptionsbekämpfung.
Mutmassliche Unterschriftenfälschungen: Bundesrat stimmt Empfehlungen der GPK-S zu
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 seine Stellungnahme zum Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Ständerates (GPK-S) zum Vorgehen und den Massnahmen der Bundeskanzlei (BK) im Umgang mit mutmasslichen Unterschriftenfälschungen bei Volksbegehren verabschiedet. Der Bundesrat stimmt den Empfehlungen der Kommission zu. Deren Umsetzung läuft bereits.
Besuch von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider in Nigeria und Unterzeichnung eines Kulturgüterabkommens
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider besucht vom 28. Juni bis zum 1. Juli 2026 Nigeria. Im Rahmen des Besuchs wird die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern ein Abkommen über die Einfuhr, die Ausfuhr und die Rückführung von Kulturgütern unterzeichnen. Bei dieser Gelegenheit werden 23 Kulturgüter zurückgegeben. Die Bundesrätin wird auch die Ministerin für Frauenfragen und den Minister für Gesundheit treffen sowie vor Ort verschiedene Besuche absolvieren.
Lehrbeginn 2026: Schlussspurt bei der Lehrstellensuche
Die Lehrstellensituation präsentiert sich positiv: Bis Ende Mai 2026 wurden schweizweit etwa gleich viele Lehrverträge abgeschlossen wie im Vorjahreszeitraum. Wie üblich sind um diese Jahreszeit noch Lehrstellen offen. Einen Überblick über freie Ausbildungsplätze in den Kantonen bietet der Lehrstellennachweis LENA.
Breites Echo in der Mitwirkung zum F-35A
Während der Mitwirkung zur Stationierung des F-35A auf den Militärflugplätzen Emmen, Meiringen und Payerne sind insgesamt rund 1’710 Eingaben von Privaten und Gemeinden eingegangen. Die Eingaben betreffen insbesondere die Grundlagen der Lärmberechnungen, die beantragten Erleichterungen, den Einbau von Schallschutzfenstern und die Entschädigungen. Rund 1'000 der Eingaben sprachen ihre Unterstützung für den Flugplatz Meiringen aus. Die betroffenen Gemeinden können bis Ende September Stellung zu den Eingaben nehmen. Das VBS wird die Eingaben nun prüfen und über die nächsten Schritte entscheiden.
Armee trainiert mit PC-21 in Deutschland
Vom 23. Juni bis 2. Juli 2026 führt die Pilotenschule der Schweizer Luftwaffe ein Ausbildungsmodul zusammen mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 «Steinhoff» in Laage bei Rostock (Deutschland) durch. Solche Ausbildungen mit dem Trainingsflugzeug Pilatus PC-21 finden jährlich auf verschiedenen Militärflugplätzen in Europa statt.
Kurzarbeit stabilisierte Erwerbseinkommen während der Coronapandemie
Eine Studie im Auftrag des SECO untersuchte den Einsatz von Kurzarbeit in der zweiten Welle der Coronapandemie. Sie bestätigt, dass Kurzarbeit Stellenverluste und Arbeitslosigkeit verhindern konnte. Beschäftigte in Betrieben mit bewilligter Kurzarbeit hatten geringere Einkommensausfälle und Bezüger/innen von Kurzarbeit verringerten ihren Konsum weniger stark als Personen, die ihre Stelle verloren. Im Vergleich zu früheren Krisen war Kurzarbeit weniger kosteneffektiv, da in der Pandemie zum Teil auch Stellen kurzzeitig unterstützt wurden, die im Nachhinein betrachtet wohl nicht weggefallen wären. Lesen Sie die Studienergebnisse und mehr in «Die Volkswirtschaft»: https://dievolkswirtschaft.ch/de/2026/06/kurzarbeit-stabilisiert-erwerbseinkommen-waehrend-der-coronapandemie/
Neuer Abschlussbericht (Eisenbahn) der SUST verfügbar
Ein neuer Abschlussbericht (Eisenbahn) ist auf der Website der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST verfügbar.
Inspektion Deliktsfelder und Führungsorganisation der Bundesanwaltschaft
Aufgrund der von ihr durchgeführten Inspektion erachtet die Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA) die Aufteilung der in die Zuständigkeit des Bundes fallenden Strafverfahren in neun Deliktsfelder und deren Zuweisung auf die drei fallführenden Abteilungen der Bundesanwaltschaft als zweckmässig. Zwischen den Deliktsfeldern und Abteilungen besteht eine ausreichende Durchlässigkeit, um das benötigte Personal in der gegebenen Verfahrenssprache bedarfsgerecht einsetzen zu können. Die AB-BA empfiehlt indessen, die Zuständigkeiten für die Zuteilung von abteilungsübergreifenden Querschnittsverfahren klar zu regeln. Weiter erinnert sie die Bundesanwaltschaft mit einer Weisung daran, die fakultative Bundesgerichtsbarkeit nicht restriktiver zu handhaben als von Gesetz und Rechtsprechung vorgegeben.
LAKE LUCERNE SUMMIT: Armeeeinsatz erfolgreich abgeschlossen
Die Schweizer Armee hat ihren Einsatz als Partnerin des Kantons Nidwalden für eine sichere Durchführung des LAKE LUCERNE SUMMIT auf dem Bürgenstock NW erfolgreich abgeschlossen. Pro Tag standen rund 1300 Armeeangehörige im Einsatz. Im eingeschränkten Luftraum kam es zu insgesamt 5 Verstössen. Zwei Luftfahrzeuge wurden durch die Luftwaffe aus dem gesperrten Luftraum eskortiert.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz veröffentlicht für Jugendliche eine Lerneinheit zu Katastrophen und Notlagen
Angesichts der Verschärfung der internationalen Sicherheitslage und der Zunahme von Naturgefahren und gesellschaftlichen Gefährdungen gewinnt die Sensibilisierung der Zivilgesellschaft an Bedeutung. Vor dieser Ausgangslage hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) eine freiwillige Lerneinheit für Jugendliche zu Katastrophen und Notlagen in der Schweiz herausgegeben. Lehrpersonen, die Kenntnisse und Handlungsfähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler in diesem Bereich erweitern möchten, erhalten damit konkrete Unterstützung.