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Neuartiger Teilchenstrahl könnte Einsteins Schwerkraft-Theorie ins Wanken bringen
Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI und der ETH Zürich haben einen intensiven, kalten Strahl aus exotischen Atomen hergestellt. Damit wollen sie eine Grundlage von Einsteins Gravitationstheorie testen – die Universalität des freien Falls.
OECD-Analyse zur Wirtschaftspolitik der Schweiz: Schweiz steht gut da – Reformen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit notwendig
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am 15. September 2026 ihren Bericht zur Wirtschaftspolitik der Schweiz veröffentlicht. Sie würdigt darin den wirtschaftspolitischen Kurs der Schweiz. Angesichts vielfältiger Herausforderungen identifiziert sie aber auch Handlungsbedarf, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Schweiz langfristig zu sichern. Dazu gehören weitere Reformen im Gesundheitswesen und in der Altersvorsorge, eine tiefere administrative Belastung für Unternehmen, eine bessere Ausschöpfung des Arbeitskräftepotenzials, sowie die Stärkung des Wettbewerbs.
Die Schweiz gibt Ägypten ein bedeutendes Kulturgut zurück
Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern, Elisabeth Baume-Schneider, hat heute dem ägyptischen Botschafter in der Schweiz eine Grabmaske aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. übergeben. Die Rückgabe unterstreicht das Engagement der Schweiz gegen illegalen Kulturgütertransfer.
Treffen der deutschsprachigen Justizministerinnen und Justizminister in Berlin
Am 14. und 15. September 2026 traf sich Bundesrat Beat Jans in Berlin mit den deutschsprachigen Justizministerinnen und Justizminister zu ihrem jährlichen Austausch. Dieses Jahr standen unter anderem der verbesserte Gewaltschutz für Frauen, die Modernisierung des Zivilprozesses und die Resilienz der Justizsysteme auf der Agenda.
Anzahl der Tierversuche sinkt weiter, Anzahl der Tiere im Schweregrad 3 nimmt zu
Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz insgesamt 507 863 Tiere in Tierversuchen eingesetzt, gegenüber 522 636 im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang von rund 3 Prozent und dem tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1983. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Tiere, die in stark belastenden Tierversuchen (Schweregrad 3) eingesetzt wurden, auf 29 413. Das sind 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit 26 Jahren. Der Anstieg betraf vor allem Mäuse und war insbesondere durch zusätzliche Tiereinsätze im Schweregrad 3 in der Krebsforschung geprägt.
Ausgabe der neusten Sondermünze: 120-jähriges Swissmint-Gebäude in Gold
Am 17.09.2026 lanciert Swissmint die neue Sondermünze «120 Jahre Swissmint-Gebäude» und setzt die architektonischen Highlights des Berner Bundesbaus gekonnt in Szene.
Newsletter 496 (15.09.2026)
BAKOM-Neuigkeiten, die Sie interessieren könnten: Zwischen dem 01.09.2026 und dem 14.09.2026 publizierte Artikel.
2025 war jedes vierte Gebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet
2025 gab es in der Schweiz 1,8 Millionen Gebäude mit Wohnnutzung und 4,88 Millionen Wohnungen. Ein Drittel (33%) der Gebäude wurden mit Heizöl beheizt, 17% mit Gas. In jedem vierten Gebäude war eine Wärmepumpe installiert. Dies geht aus der Gebäude- und Wohnungsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Prüfung des Projektes Verkehr '45
Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament regelmässig Programme für den Ausbau des Strassen- und Schienennetzes sowie des Agglomerationsverkehrs. Anfang 2025 lancierte der Bundesrat das Projekt «Verkehr '45». Ziel dieses Projekts ist es, den Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen zu koordinieren und festzulegen, welche Ausbauvorhaben bis 2045 und darüber hinaus prioritär umgesetzt werden sollen. Die geplanten Ausbauvorhaben wurden im Juni 2026 in die Vernehmlassung geschickt; die einzelnen Projekte sollen dem Parlament Anfang 2027 vorgelegt werden. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat geprüft, ob die im Rahmen von «Verkehr '45» vorgenommene Priorisierung der Projekte nachvollziehbar ist. Sie begrüsst den Ansatz, die Ausbauprojekte erstmals bereichsübergreifend zu analysieren und zu präsentieren sowie bestehende Projekte zu hinterfragen. Die EFK stellt daran jedoch erhebliche Schwächen fest: Insbesondere für die neuen Ausbauvorhaben fehlen wesentliche Grundlagen für eine nachvollziehbare und fundierte Priorisierung. Vor der Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens hat die EFK das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) sowie den Bundesrat auf diese Schwächen hingewiesen. Sie forderte, das Projekt auszusetzen, bis die wesentlichen Punkte geklärt sind. Dieser Forderung wurde nicht entsprochen.
Das internationale Genf passt sich an den strukturellen Wandel an, stärkt die Koordination und gewinnt an Effizienz
Das internationale Genf beweist seine Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf den Multilateralismus. Das dringliche Massnahmenpaket, das der Bund sowie der Kanton und die Stadt Genf 2025 beschlossen haben, trägt Früchte: Keine internationale Organisation hat die Schweiz verlassen, und zwei neue Institutionen haben sich in den letzten Monaten in Genf niedergelassen. Im internationalen Sektor sind zwar Arbeitsplätze verloren gegangen, doch fällt der Verlust geringer aus als befürchtet. Die Gaststaatbehörden verstärken ihre Zusammenarbeit, um diese Dynamik zu konsolidieren.
Der Bundesrat präsentiert seine Ziele für das Jahr 2027
Bundespräsident Guy Parmelin hat heute im Ständerat die Ziele des Bundesrats für das Jahr 2027 präsentiert. Diese sind mit den vier Leitlinien der Legislaturplanung 2023–2027 abgestimmt.
Rückbau des bisherigen Bundesasylzentrums in Altstätten beginnt im September
Nach der Fertigstellung des neuen Bundesasylzentrums (BAZ) an der Luchsstrasse 7 in Altstätten wird das bestehende BAZ an der Bleichemühlistrasse 6 zurückgebaut. Die Rückbauarbeiten beginnen im September 2026 und sind voraussichtlich gegen Ende des 1. Quartals 2027 abgeschlossen. Nach dem Rückbau geht das Grundstück an die Stadt Altstätten über.